21. April 2015


In November 2014 hat "wHole" seine Festivalreise begonnen. Bei Filmfestivals führt man vor allem ausgewählte Filme in einem zusammenhängenden Filmprogrammen vor. Die erwählten Filme werden z.B. per Thema, per Technik oder per  Zielgruppe sortiert. Auch kann der Fokus auf einen bestimmten Bereich der Filmgestaltung (z.B. Art Direction oder Kamera) gelegt werden.

Die Organisatoren des 27. Filmfest Dresden haben sich dieses Jahr vorgenommen, den Bereich der Tongestaltung oder Sound Design in den Fokus zu bringen. Bei Filmfestivals werden normalerweise Preise von einer Jury oder vom Publikum für "Bester Film" oder "Bestes Drehbuch" verliehen. Dieses Jahr in Dresden war aber auch die Rede vom "Bester Sound Design" und es gab eine spezielle Jury dafür.

Unser Film lief außerhalb des Wettbewerbs im Rahmen des Programms "Klangbilder 4: Open Stage", moderiert von Lars Meyer. Parallel zu diesem Programm lief ein Sound Compositing Workshop, geleitet vom Filmkomponisten und Sound Designer Max Knoth. Unsere Komponistin und Sound Designerin Zeina war auch dabei und hat zusammen mit 8 anderen Teilnehmern bei dem Workshop sowie beim Open Stage teilgenommen. Zusammen haben die Teilnehmer dann den deutschen Film "Opus IV" (1925) von Walter Ruttmann ausschliesslich mit selbst-aufgenommenen Tram-Geräusche vertont.

Ihre Eindrücke zusammengefasst: "Max Knoth hat über die Geschichte des Filmtons sehr lebendig und strukturiert erzählt. Vor allem ist es sehr unterhaltsam, wenn er plötzlich in Sound Effekten ausbricht, z.B. wie er Roboter oder Tram Geräusche nachmacht! Ich habe viel von dieser Fortbildung mitgenommen: ein Stück deutscher Filmgeschichte, technisches Wissen und das brüderliche Gefühl, das man hat, wenn man unter gleichgesinnten Menschen ist."

Nach der Vorführung von wHole gab es ein paar Fragen zu der Filmmusik und noch später im Laufe des Festivals kamen ein paar interessierte Leute mit spannenden Fragen und Kommentaren auf Zeina zu. Die Zuschauer waren sehr angetan von unserem Film!

Das führt uns zu dem anderen Fokuspunkt eines Filmfestivals: Filmschaffende und Filmliebhaber zusammenbringen, um Kontakte auszutauschen und Erfahrungen zu teilen. Beim Filmfest Dresden ist das sehr gut gelungen. Die Atmosphäre war sehr locker und das Catering hervorragend! Hut ab an die Organisatoren des Festivals, und einen besonderen Dank an Stefanie Forestier für die Organisation des Sound Compositing Workshop.

Beim 2. Video Podcast vom Filmfest Dresden kann man mehr über den Workshop erfahren.

5. April 2015


Über unsere Fahrt nach Cannes wurde auch bereits im MarktSpiegel ("Doppelerfolg in Cannes für die Technische Hochschule Nürnberg") und auf der offiziellen Pressestelle unserer TH ("Cannes-Fahrt mit Tiger") berichet. Wir freuen uns sehr!



wHole kommt in die Auswahl „Next Generation Short Tiger“ und darf auf den diesjährigen Cannes-Festspielen (17. Mai 2015) in Frankreich laufen! Wir sind alle super froh, denn das eines der höchsten Auszeichnungen, die ein Kurzfilm erhalten kann. Nach dem Auftakt in Cannes wird wHole ein Jahr lang durch German Films (die Orga hinter dem Short Tiger Award) weltweit auf vielen weiteren Festivals präsentiert.
 
Was uns ebenfalls sehr gefreut hat: das Stopmotionteam vom Film "Lure" (mit denen wir das Filmstudio geteilt hatten) wurde ebenfalls ausgewählt und hat sogar den den Short Tiger Award gewonnen!

 

Es ist etwas Besonderes, denn noch nie wurden gleich 2 Filme von unserer FH für den Next Generation Short Tiger ausgewählt. Dann gewinnt auch noch einer von beiden und beide sind auch noch Stopmotion-Filme!

Wir werden als Team nach Cannes reisen. Denn wie bei jedem Festival werden auch immer die Filmemacher eingeladen. Organisation und Planung laufen bereits und wir sind schon voller Vorfreude. Die Gelegenheit einmal bei den Cannes-Festspielen dabei sein zu können und gleichzeitig auch noch seinen eigenen Film dort laufen zu sehen ist schon einmalig.

Wir bedanken uns an dieser Stelle auch nochmals recht herzlich bei unserem betreuenden Professor Jürgen Schopper, der an uns geglaubt hat und unseren Film zum Short Tiger Award eingereicht hat.


17. März 2015


Juhuu! Wir haben beim JuFiFe 2015 den zweiten Platz in der Kategorie "professional" gemacht! Damit haben wir 200€ und eine Qualifizierung für den Bayernweiten Wettbewerb in 2016 gewonnen! Wir freuen uns rießig! :D

Robert (unter anderem Regie und Post Productin) war am Samstag da und hat sich das Programm
angesehen. Im Anschluss durfte er auf der Bühne kurz etwas zu unserem Film erzählen. Es gab echt viele interessierte Fragen aus dem Publikum.

Bei der Preisverleihung am Ende der Veranstaltung wurde in unserer Laudatio der Film hochgelobt! "... es sei beim ersten Ansehen sofort klar gewesen, dass der einen Preis gewinnen muss". Von den detaillierten Sets über die liebevolle Animation und der atmospährischen Lichtsetzung bis hin zum feinfühligen Soundtrack wurde alles von der Jury gelobt.


Hier zwei schöne Eindrücke von dem Filmfestival:



Fotoquelle:
https://www.facebook.com/JuFiFe/photos/pb.276802667382.-2207520000.1426607320./10153103206437383/?type=3&theater
https://www.facebook.com/JuFiFe/photos/pb.276802667382.-2207520000.1426607320./10153103348657383/?type=3&theater

10. März 2015


Heute geben wir einen kleinen Einblick in den Zustand unserer Animationspuppen nach den fertigen Dreharbeiten. Wie man sehen kann, ist die Puppe ziemlich zerschlissen. Viele stellen sind voller Pattafix-Reste (klebende Knetmasse), der Draht in den Haaren ist leider gebrochen und der Stoff wirkt noch zerschlissener und dreckiger, da die Puppe immer und immer wieder angefasst werden musste. Würde man mit dieser Puppe weiter animieren wollen, müsste man sie erstmal "Grundsanieren".

Flecken und andere Unstimmigkeiten mussten wir in der Retusche korrigieren. Wir raten also wirklich dazu immer genügend Ersatzteile parat zu haben, falls ihr bei eurem Projekt noch längere Animationszeit plant. Ebenfalls ist es ratsam einen Stil zu verwenden, der eh etwas zerschlissener ist(Used-Look ist hier das Zauberwort) zu wählen, damit das nicht ganz so schlimm auffällt. Bei einem sehr cleanen Stil muss man auf jedes Staubkorn, jeden Kratzer und jeden Fleck achten und das kann auf die Dauer ganz schön nervig sein.


8. März 2015


Wie bereits hier und hier berichtet wurde die Filmmusik von wHole ebenfalls bei uns Teamintern komponiert, gespiel und aufgenommen. Wir hatten das Glück eine Musikerin, Zina Azouqa im Team zu haben, die sich um individuelle Musik und Sounddesign kümmerte.

Kurz vor Fertigstellung des Film mussten wir das Sounddesign nochmals komplett überarbeiten. Das Endergebnis lässt sich aber ebenfalls sehen und die Änderungen haben unserem Film gut getan.



Wir können euch jetzt schonmal die Original Filmmusik präsentieren. Wir hoffen, dass sie gefällt und Lust auf mehr macht! Der Film läuft aktuell auf verschiedenen Festivals und wir laden alle herzlich dazu ein ihn dort anzusehen! :)


7. März 2015


Anlässlich des 27. Jugend Film Festivals brachte das Jugendfernsehmagazin Polaris einen Beitrag zu 3 ausgesuchten Filmen des Festivals. Darunter war auch wHole und wir haben uns sehr gefreut! :) Im alten Filmstudio bauten wir also nochmals das Set auf und beantworteten einige Fragen über den Film. Robert Banning (unter anderem Regie sowie Post Produktion) hat das sehr gut gemacht und die Idee und den Grundgedanken hinter wHole richtig gut vermittelt.

Laura Staab (unter anderem Puppenbau und Animation) demonstrierte am Animationstisch kurz, wie unsere Puppe daran festgeschraubt wird. Man muss dabei eine Hand über und die andere Hand unter dem Tisch führen, um das Gewinde durch die kleinen Füße der Puppe und das Lochblech zu schieben. Am Ende gibt es noch ein paar Einblicke in die digitale Retusche.


Das Jugendfernsehmagazin polaris richtet sich nicht nur an Jugendliche, die Sendung wird auch von jungen Leuten produziert. Die Macher/innen sind zwischen 18 bis 26 Jahren alt und erstellen die Sendung in ihrer Freizeit. Teils haben sie schon Vorerfahrungen im Bereich Video oder Journalismus, teils bringen sie einfach ein großes Interesse an der Arbeit vor oder hinter der Kamera mit. Und jeder der diese Voraussetzungen erfüllt kann mitmachen. Anleitung und Unterstützung geben die ausgebildeten Fachkräfte des Medienzentrums PARABOL.


Der Beitrag läuft Samstags und Sonntags im Frankenfernsehen und kann außerdem auch online angesehen werden. Wir wünschen gute Unterhaltung!

 
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